Testblog - Österreichische Rett-Syndrom Gesellschaft

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Österreichische Rett-Syndrom Gesellschaft
Veröffentlicht von in test · 14 April 2019
Rett-Syndrom-Konferenz der Rett-Community in Prag 2018

Förderung der Kommunikationsfähigkeiten

„Wie können Kommuni-kationsfähigkeiten bei Kindern mit Rett-Syndrom gefördert werden?“ - diese Frage stellten sich am 13. Oktober 2018 die zahlreichen TeilnehmerInnen der Rett-Syndrom-Konferenz im Herzen von Prag, organisiert in Zusammenarbeit von Rett-Community Tschechien und LIFEtool Prag.

Als erste Vortragende im Vormittags-Teil konnte die Prager Neuropädiaterin MUDr. Alena Zumrova, Ph.D. begrüßt werden, die den Familien der tschechischen Rett-Community medizinisch aber auch menschlich seit vielen Jahren eine wichtige Stütze ist.

Aus Israel konnte Dr. Judy Wine, Sprachtherapeutin und anerkannte UK-Expertin für einen Vortrag gewonnen werden. Ihre ganzheitliche Sicht der Kommunikationsmöglichkeiten bei  Rett-Kindern war sehr bereichernd und hat allen bestätigt, dass wir Eltern, Pädagogen und Therapeuten unter allen Umständen mit unterschiedlichsten Hilfen und mit alltäglichen und technischen Hilfsmitteln kommunizieren können und sollen, ja schon fast müssen. „Communication means: being in control!" – also: Kommunikation bedeutet, die Kontrolle zu haben“ war einer der Sätze, die den TeilnehmerInnen sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.

In der Mittagspause nutzten viele TeilnehmerInnen die Möglichkeit, sich am Stand von LIFEtool Prag bei Rostislav Jakoubek und seinem Team über die technischen Möglichkeiten zu informieren, Dinge wie PowerLink, Taster aber auch die Augensteuerung auszuprobieren und sich untereinander auszutauschen.


Aus Österreich sprach dann Romana Malzer, Sozialpädagogin und UK-Beraterin bei LIFEtool Linz sowie Mama der 15jährigen Isabella, die auch mit dem Rett-Syndrom lebt.
Die Organisatorin der Rett-Community Lenka Kohoutková meinte: „Romanas persönliche Erfahrung mit ihrer Tochter sowie auch ihre berufliche Erfahrung mit vielen KlientInnen gemischt mit großem Engagement und Begeisterung riss uns buchstäblich von den Stühlen!“

In der Fragerunde am Ende meinte eine Teilnehmerin: „Ich denke, wir alle hier – egal ob Elternteil oder PädagogIn – gehen nun mit einem Kopf voller Ideen, Inspiration und Motivation nach Hause und wir werden es sicher versuchen umzusetzen!“

Die gesamte Konferenz wurde simultan übersetzt (englisch-tschechisch-deutsch), was für die ZuhörerInnen aber auch die ReferentInnen alle sehr komfortabel war, so konnten auch die Sprach-Barrieren zwischen ZuhörerInnen und ReferentInnen überwunden werden.

Äußerst berührend war auch die Ausstellung von Schwarzweißfotos von Mädchen mit Rett-Syndrom im Foyer des Veranstaltungsortes. Der gesamte Tag war eine großartige Kombination aus Vorträgen und praktischen Demonstrationen!




Bericht von Romana Malzer



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